Den Wunsch, einen ästhetisch schönen
Busen zu besitzen, können viele Frauen nur
durch die Verkleinerung bzw. Hebung und Straffung
ihrer Brüste verwirklichen.
Ziel des Eingriffs
Das Operationsziel ist, den besten chirurgischen
Erfolg bei möglichst geringer Ausdehnung
störender Narben zu erreichen.

Vorbereitung
Bis 40 Jahre kleines Blutbild (Hausarzt)
Über 40 Jahre großes Blutbild, EKG,
Mammographie
Diese Untersuchungen können auch vor Ort
gemacht werden.
Am Vortag der Operation werden die Patienten
untersucht und informiert. Zentraler Punkt der
Aufklärung sind: OP-Risiken, OP-Technik,
Schnittführung und das Behandlungsziel.
Die Brüste werden vermessen und die Schnittführung
auf die Haut aufgezeichnet.
Das Mindestalter beträgt 18. Jahre. 
OP-Verfahren
Der Aufzeichnung entsprechend wird ein Teil der äußeren
Haut, wenn erforderlich auch ein Teil des Unterhautfettgewebes
und des Brustdrüsenkörpers entfernt.
Da bei großen, hängenden Brüsten
stets auch die Brustwarzen nach unten gesunken
sind, müssen diese bei der Verkleinerungsoperation
wieder in die ursprüngliche Höhe gebracht
werden.
Die Einheit von Drüsenkörper und Brustwarze
ist mit einem besonderen OP-Verfahren unter Umständen
zu erhalten, d.h. Milchgänge bleiben unzertrennt
und die Stillfähigkeit bleibt erhalten.
Bei sehr großen und fettreichen Brüsten
kann diese OP-Technik nicht angewandt werden,
da die Strecke, um die die Brustwarzen nach oben
verlagert werden müssen, zu lang ist und
dadurch die Blutversorgung beeinträchtigt
sein kann. Die Stillfähigkeit besteht in
diesem Fall nicht mehr.
Die Operation wird bei Vollnarkose durchgeführt.
Operationsdauer beträgt 2 bis 3 Stunden. 
Nach dem Eingriff
Die Brüste werden durch einen straff sitzenden
Verband und durch einen speziellen BH ruhiggestellt.
Nach der Entlassung sollte in den ersten Wochen
Tag und Nacht ein gutsitzender BH getragen werden,
um die heilenden Narben zu entlasten.
Postoperativ ist ein 3-Tägiger Klinikaufenthalt
erforderlich.
Die Wundheilung ist in 12 bis 14 Tagen abgeschlossen.
Bei Straffung oder Verkleinerung ist eine Rötung
der Narben in den ersten Monaten unübersehbar.
Nach endgültiger Abheilung, spätestens
jedoch nach einem Jahr, sind die Narben so gut
wie nicht mehr zu sehen. 
Risiken / Gefahren
Allgemeine Gefahren operativer Eingriffe wie
Thrombosen und Embolien sind dank der Fortschritte
der Medizin seltener geworden.
Wundinfektionen, die zu Eiterungen und sogar
zu Gewebeverlust führen können, sind
durch gewebeschonende und keimfreie OP-Technik äußerst
selten.
Minderung der Gefühlsempfindung im Bereich
der Brustwarze. Nach 4-6 Monaten verliert sich
diese Missempfindung.
Verlust der Stillfähigkeit, abhängig
vom OP-Verfahren. Das Verfahren wird jedoch vorher
mit dem Arzt durchgesprochen.
Bei der Operation wird versucht, gleich große
und gleich geformte Brüste zu erreichen.
Trotz sorgfältigster OP-Technik lassen sich
aber Fehlstellungen der Brustwarzen und Größenunterschiede
der Brüste nicht mit letzter Sicherheit
ausschließen.
Duschen, Baden, Sport: Dies hängt vom Umfang
des Eingriffs und vom Heilungsverlauf ab.
Nachuntersuchungstermin nach Absprache mit dem
Arzt. |