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      Brustvergrößerung
 

Eine attraktive Brust zu haben, ist ein Geschenk der BAtur. Welche Frau wünscht sich nicht eine Brust, die in Form und Größe dem Schönheitsideal entspricht? Eine Beeinträchtigung des Ausehens kann eine mehr oder minder stark ausgeprägte psychische Belastung bedeuten, so dass der Wunsch nach Verbesserung ein ganz normales Anliegen ist.

Der Gang zum Schönheitschirurgen könnte zur Erfüllung dieses Traumes führen. Die Industrie bietet heutzutage Brustimplantate in verschiedenen Größen und Formen an, so dass für nahezu jedes Problem eine Lösung möglich ist.

Die Sicherheit über Implantate:

  • es ist eindeutig bewiesen, dass Silikonimplantate keine Krebserkrankung verursachen
  • Eine Krebsfrüherkennung wird durch Brustimplantate nicht verzögert, vorausgesetzt, dass die Mammographie korrekt und in Verbindung mit sorgfältiger Selbst- und Klinischer Untersuchung durchgeführt wird.
  • Es gibt keinen Beweis, dass Implantate irgendeine Form von rheumatischen Erkrankungen oder Autoimmunerkrankungen verursachen
  • eine Ausbreitung von Silikon im Körper ist nicht nachweisbar
  • es ist nicht nachweisbar, dass Silikon Einfluss auf eine Schwangerschaft hat
  • Silikon gelangt nicht in die Muttermilch

Vorbereitung

  • Bis 40 Jahre wird ein kleines Blutbild (Hausarzt) benötigt.

  • Über 40 Jahre großes Blutbild, EKG, Mammographie.

  • Diese Untersuchungen können auch vor Ort gemacht werden.
  • Wie nach jeder Operation können Nachblutungen auftreten. Deshalb ist zwei Wochen vor der Operation die Einnahme von Salicylsäurehaltigen Schmerzmittelm imd Acetylsalicsäure (Saperin) zu vermeiden. Trotz aseptischer Vorsichtsmaßnahmen können Entzündungen entstehen. Als Vorbeugung werden antiniotische medikamente verordnet. Leichte Schmerzen können mit Schmerznitteln behandelt werden. Das Rauchen ist vier Wochen vor der Operation einzuschränken.

Risiken und Nebenwirkungen eines Brustimplantats

Das Implantat wird vom Körper mit dichtem Bindegewebe (Kapseln) abgegrenzt. Schrumpft oder verkalkt die Kapsel, kommt es zu einer eventuell schmerzhaften Verhärtung mit Spannungsgefühl. Das ästhetische Ergebnis kann sich dadurch verschlechtern. Nach einer Strahlenbehandlung ist dieses Risiko erhöht. Auch nach Abschluss der Wundheilung können Flüssigkeitsansammlungen um das Implantat (Serome) auftreten, die in der Regel vom Körper wieder aufgenommen werden.

Das Implantat kann nach einem Kapselriss seine Lage und/oder Form verändern. Ein Korrektureingriff kann dann notwendig werden. Die Kapselverhärtung kann auch nach einer Nachkorrektur erneut auftreten. Bei einer äußeren Gewalteinwirkung kann das Implantat reißen. Lässt eine anschließende Untersuchung mit Ultraschall keine eindeutige Aussage zu, empfiehlt sich eine Kernspintomografie. Bestätigt sich der Verdacht auf eine Beschädigung des Implantates, wird in der Regel ein operativer Austausch vorgeschlagen.

Liegt das Implantat hinter dem Brustmuskel, ist nicht auszuschließen, dass sich die Brust bei Armbewegungen verformt. Dort wo das Implantat direkt unter der Haut liegt, können sich, vor allem bei sehr schlanken Frauen, Falten des Implantats abzeichnen.

OP-Verfahren
Soll die Brust nur vergrößert werden, wird ein kleiner Hautschnitt entlang der Unterseite der Brust oder umrundet des Warzenhofs oder in der Achselhöhle geführt. Vor oder hinter dem Brustmuskel wird eine Tasche gebildet, in die das Implantat eingelegt wird. Anschließend wird der Hautschnitt meist mit selbstauflösenden Fäden verschlossen. Der Eingriff wird in der Regel in Vollnarkose durchgeführt. Eine Vollnarkose ist eine Belastung für den Körper und wie so viele medizinische Verfahren mit gewissen Risiken behaftet. Besonders bei alten Menschen oder bei Patienten mit schweren Vorerkrankungen ist die Gefafhr von Komplikationen wie u.a. Übelkeit oder Herz-Kreislauf-Beschwerden höher.

Die OP - Dauer ist ca. 1-2 Stunden. Der Klinik Aufenthalt nach der Operation beträgt im Normalfall einen Tag.

Auch bei normalen Wundheilungen können narben zunächst verhärten und deutlich gerötet sein, verblassen im Normalfall im laufe der Zeit und werden zart und unauffällig. Selten reagiert die Haut aufgrund von Wundheilungsstörungen oder entsprechender Veranlagung der Oatienten mit überschießenden narben (Narbenwucherung mit Hautverfärbun, Keloid). Narben können auch schrumpfen, dadurch spannen und können zu Bewegungseinschränkungen führen. Sie können zudem schmerzhaft sein und ästhetisch stören. Mit konservativen Behandlungsmaßnahmen (z.B. Salben, Druckmassage) kann versucht werden solche Narben zu verbessern. Gelegentlich kommen auch operativer Maßnahmen in Betracht. Ein Behandlungserfolg kann aber nicht zugesichert werden.

Da bei der Operation Hautnervern durchtrennt werden, lassen sich Gefühlsstörungen im Bereich der Narben häufig nicht vermeiden, die bilden sich meist, aber nicht immer, nach einigen Wochen zurück. Wie nach jeden operativem Eingriff können sich Blutgerinnsel in den großen Venen bilden (Thrombose), die verschleppt werden und ein Blutgefäß verschließen (Embolie). Als vorbeugende Maßnahme kommt u.a. Die Gabe von gerinnungshemmender Mittel (z.B. Injektion von Heparin) in betracht, die allerdings zu Blutungsneigung und sehr selten zu einer schwerwiegenden Störung der Blutgerinnung führen kann.

Bei Allergie oder Überempfindlichkeit (z.B. Medikamente, Desinfektionsmittel, Latex) können vorübergehend Schwellungen, Juckreiz, Niesen, Hautausschlag, Schwindel oder Erbrechen und ähnliche leichtere Reaktionen auftreten. Schwerwiegende Komplikationen im Bereich lebenswichtiger Funktionen (Herz, Kreislauf, Atmung, nieren) und bleibenden Schäden (z.B. Organversagen, Lähmungen) sind extrem selten.

Auch vorbereitende, begleitende oder nachfolgende maßnahmen sin nicht völlig frei von Risiken. So können z.B. Infusionen oder Injektionen selten einmal örtliche Gewebeschäden ( Spritzenabszesse, Nekrosen, Nerven- und/oder Venenreizungen/-entzündungen) nach sich ziehen.

Nach der Operation

Es werden selbstauflösende Fäden verwendet. Fäden müssen nach der OP also nicht gezogen werden. 10- 12 Tage nach der OP sollte die Wundheilung jedoch von Arzt Ihres Vertrauens kontrolliert werden.

Hautverfärbungen, eine herabgesetzte berührungsempfindlichkeit oder überempfindlichkeit und ein gewisses Spannungsgefühl sind normal. Diese Symtome klingen in der Regel nach wenigen Wochen ab. Das spätere Aussehen der Narbe hängt nicht alleine von der Operation ab, sondern auch von der Nachbehandlung und Ihrem eigenem Verhalten. Unnötige Bewegungen, die Zug oder Spannungen auf die Wundränder ausüben, bitte möglichst vermeiden, da sie die Narbenbildung ungünstig beeinflussen. Kleine quer zum Narbenverlauf geklebte Pflasterstreifen können das Operationsgebiet zusätzlich ruhig stellen.

Intensive Sonnenbetrahlung der Narben für 3 bis 5 Monate vermeiden. Die Empfindlcihkeit der Brustwarze, besonders bei einer Schnittführung um den Brustwarzenhof, kann auf Dauer eingeschränkt bleiben. Vermeiden Die für etwa 3 Monate Druck und Zerrungungen im Operationsgebiet und Aktivitäten, bei denen Sie die Armmuskeln stark beanspruchen ( z.B. Schweres heben, Tennis, Reiten). Nach der Operation bekommen Sie einen Stütz-BH, den Sie für 6 Wochen Tag und Nacht tragen müssen. Nicht zu vergessen ist die regelmäßige Kontrolle nach der operation, die durch die begrenzte Lebensdauer des Implantats von Ihnen verlangt wird. Die Lebensdauer der Implantate liegt bei 15-20 Jahren. Sie sollten im1., im 6. und ab dem 12. Monat in jährlich Abständen nach der OP untersuchen lassen.

  • Duschen bzw. Baden nach Entfernen der Fäden
  • Gymnastik und Schwimmen ca. 6 Wochen nach OP.

Stillfähigkeit

Die Stillfähigkeit wird bei der Brustvergrößerung nicht beeinflußt.

Bei einer kleinen hängenden Brust ist zusätzlich eine Straffungs-operation erforderlich. Dabei wird der Hautmantel vor dem Einpflanzen des Silikonimplantats verkleinert. Die Brustwarzen werden in ihre ursprüngliche Form zurückverlagert. Eine Stillfähigkeit kann bei einer Straffungsoperation nicht garantiert werden.



   
       
   
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